Bankvollmachten für bundesdirekte Gemeinden

Während die so genannten e.V.-Gemeinden (eingetragener Verein) ihre Rechtsgeschäfte selbständig entsprechend ihrer Satzung regeln und abschließen können, stellen die körperschaftsdirekten (auch: bundesdirekt) BFP-Gemeinden einen Teil der Körperschaft „Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden KdöR“ dar, der gegenüber Banken und Sparkassen nur durch entsprechende Bevollmächtigung handlungsfähig ist.

Für die Eröffnung von Konten,  Änderung von Verfügungsberechtigungen oder Kontobezeichnungen sowie für die Auflösung von Konten, muss immer eine durch den Bundesschatzmeister unterzeichnete Vollmacht vorgelegt werden.

Um zu vermeiden, dass sich die aktuellen Verfügungsberechtigten zu einem Konto aus einer Vielzahl von teilweise uralten Formularen ergibt, wurde dazu übergegangen, bei jeder Änderung alle aktuell Bevollmächtigten aufzuführen und mit dem Zusatz „Alle bisherigen Kontovollmachten verlieren mit dieser Vollmachtserteilung ihre Gültigkeit!“ zu versehen.

Bei Anforderung einer Vollmacht muss uns die Kontonummer (außer bei Kontoeröffnung), das kontoführende Kreditinstitut und die zukünftig Bevollmächtigten (Name, Anschrift, Geburtsdatum) mitgeteilt werden. Da die Einräumung eines Dispositionskredits pro Gemeinde auf ein Konto und auf 2.500 EUR begrenzt ist, bitten wir ebenfalls um Mitteilung, bei welchem Konto dieses Limit eingeräumt werden soll.

Legitimationspapiere, die den BFP-Vorstand vor der Bank nachweisen, können angefordert werden, sofern sie nicht schon automatisch bei Kontoeröffnungsvorgängen vonseiten der BFP-Geschäftsstelle ausgehändigt werden. Nichtveranlagungsbescheinigungen ("NV") werden automatisch an alle bundesdirekten Gemeinden versand, sobald eine neue Version vorliegt. Weitere Exemplare können separat angefordert werden.