Versorgungswerk - Grundlagen

Gesetzesgrundlage

Da sich das Versorgungswerk im Wesentlichen an die ordinierten Personen des BFP, also Pastorinnen und Pastoren richtet, wurde dies im umgangssprachlichen Gebrauch oft als Versorgungswerk der Pastoren bezeichnet. Der Vergleich mit einer berufsständischen Versorgungseinrichtung ist jedoch unzutreffend. Bei den Leistungen des Versorgungswerkes im BFP handelt es sich um Versorgungen nach beamtenrechtlichen Grundsätzen gemäß Paragraph 5 Absatz 1 Ziffer 3 Sozialgesetzbuch VI.

Bisherige Fassungen der Versorgungsordnung

VO1989
Eine erste Genehmigung erteilte das Hessische Kultusministerium im Rahmen der Gründung durch Erteilung eines Gewährleistungsbescheides am 26.01.1989.


VO1993
Im Jahre 1993 erfolgte erstmalig eine Änderung bzw. Ergänzung der Versorgungsordnung, der die Gewährleistungsbehörde mit Schreiben vom 04.05.1993 Zustimmung erteilte.

VO2004
Um den inzwischen in Kraft getretenen Änderungen relevanter Gesetze Rechnung zu tragen, wurde zum 01.07.2004 eine überarbeitete Fassung der Versorgungsordnung verabschiedet, der das Hessische Kultusministerium mit Schreiben vom 27.09.2004 zustimmte.


VO2010
Durch die mit Schreiben des Hessischen Kultusministeriums vom 22.12.2010 erteilte Genehmigung trat die jüngste und aktuell geltende Fassung der Versorgungsordnung die sowohl den Veränderungen in der Gesetzgebung als auch den wirtschaftlichen Entwicklungen gerecht werden soll, rückwirkend zum 01.01.2010 in Kraft. Weitergehende Informationen zu dieser Versorgungsordnung finden sich in der Kategorie VO2010.

Gremien

Die Verwaltung des Versorgungswerkes ist in der Kassenstelle der Bundesgeschäftsstelle angesiedelt und liegt damit im Verantwortungsbereich des Bundesschatzmeisters des BFP - derzeit Dr. jur. Martin Stötzel.
Während Veränderungen der Versorgungsordnung im Außenverhältnis der Genehmigungspflicht des Hessischen Kultusministeriums unterliegen, ist im Innenverhältnis das Präsidium des BFP Beschluss fassendes Gremium.